Checkliste — Diese Inhalte gehören auf jede Handwerker-Website
Das Wichtigste in Kürze
- Die Startseite muss in Sekunden klären: Was machen Sie, für wen und wo?
- Eigene Leistungsseiten mit konkreten Angeboten bringen mehr Anfragen als eine Sammelseite.
- Echte Projektfotos und Referenzen schaffen mehr Vertrauen als jeder Werbetext.
- Telefonnummer und Kontaktformular müssen auf jeder Seite sofort erreichbar sein.
Viele Handwerksbetriebe haben zwar eine Website, aber wichtige Informationen fehlen oder sind schwer zu finden. Das Ergebnis: Wenig Anfragen, obwohl eigentlich genug Besucher vorbeikommen. Mit dieser Checkliste können Sie prüfen, ob Ihre Handwerker-Website alle Bausteine enthält, die Kunden erwarten.
Punkt 1 — Klarer Einstieg auf der Startseite
Die Startseite muss in wenigen Sekunden beantworten: Was machen Sie, für wen und in welcher Region?
Checkliste Startseite:
• Deutliche Überschrift mit Gewerk + Region, z. B. „Malerbetrieb in Osnabrück und Umgebung“
• Kurze Erklärung Ihrer wichtigsten Leistungen (3–5 Stichpunkte)
• Hinweis auf Einsatzgebiet (Städte / Landkreise)
• 1–2 starke Call-to-Actions: „Anrufen“, „Angebot anfragen“, „Rückruf vereinbaren“
Sehen Sie sich unsere Startseite als Beispiel an — klare Botschaft, sofort sichtbar.
Punkt 2 — Leistungsseiten mit konkreten Angeboten
Kunden wollen schnell sehen, welche Arbeiten Sie genau anbieten. Eine große Sammelseite mit 20 Bulletpoints überfordert — besser sind 3–10 klar getrennte Leistungsbereiche.
Checkliste Leistungen:
• Pro wichtiger Leistung eigene Unterseite (z. B. Badsanierung, Dachreparatur, Fliesenarbeiten)
• Zu jeder Leistung: kurze Beschreibung, typische Einsatzfälle, Vorteile für den Kunden
• Falls sinnvoll: Info zu Notdienst, Terminschnelle, Garantien
• Auf jeder Leistungsseite: Call-to-Action („Jetzt Angebot anfragen“) und Kontaktmöglichkeiten
So haben wir es für verschiedene Gewerke umgesetzt — Beispiele auf Leistungen und Webseiten für Handwerker.
Punkt 3 — Starke Referenzen & Projektbeispiele
Fotos und Beispiele sind für Handwerker fast wichtiger als lange Texte: Kunden wollen Ergebnisse sehen.
Checkliste Referenzen:
• Eigene Seite „Referenzen“ oder „Projekte“ mit 5–10 Beispielprojekten
• Zu jedem Projekt: 1–3 Bilder (idealerweise Vorher/Nachher), kurze Beschreibung
• Möglichkeit, nach Leistungsart zu filtern
• Gern ein Zitat des Kunden, wenn vorhanden
Ein Beispiel, wie ein solcher Kunden-Showcase aussehen kann, finden Sie in unserem Portfolio.
Punkt 4 — Über-uns-Seite, die Vertrauen schafft
Menschen buchen lieber Betriebe, bei denen sie sehen, wer dahintersteht.
Checkliste Über uns:
• Kurze Geschichte des Betriebs (seit wann, wer hat gegründet)
• Vorstellung des Inhabers / der Geschäftsführung mit Foto
• Teamfotos oder zumindest ein Gruppenbild
• Wichtige Qualifikationen, Zertifikate, Mitgliedschaften (HWK, Innung etc.)
• 2–3 Sätze zu Werten: z. B. Zuverlässigkeit, saubere Arbeit, Termintreue
Schauen Sie sich an, wie wir das auf Über mich gelöst haben.
Punkt 5 — Kontakt, Öffnungszeiten und Einsatzgebiet
Nichts frustriert Besucher mehr, als lange nach Telefonnummer oder Einsatzgebiet suchen zu müssen.
Checkliste Kontakt:
• Eigene Kontaktseite mit Adresse, Telefon (klickbarer Button auf Mobilgeräten), E-Mail
• Öffnungszeiten / telefonische Erreichbarkeit
• Einfaches Kontaktformular mit 3–5 Feldern (Name, Telefon, E-Mail, Anliegen)
• Karte mit Standort (DSGVO-konformer Dienst)
• Auflistung der Orte/Regionen, in denen Sie regelmäßig arbeiten
Unser Kontaktformular zeigt, wie das einfach und sauber umgesetzt werden kann.
Punkt 6 — Inhalte, die Sie von anderen abheben
Viele Handwerker-Websites sehen gleich aus. Ein paar zusätzliche Inhalte helfen, sich zu unterscheiden:
• FAQ-Bereich: Antworten auf häufige Fragen („Wie schnell bekommen wir einen Termin?“, „Arbeiten Sie auch mit Eigenleistungen?“)
• Downloads: Pflegehinweise, Checklisten, Infoblätter
• Karriere-Seite: Offene Stellen und Kontakt für Bewerbungen
• Blog / Ratgeber: Kurze Artikel zu typischen Kundenfragen — gut für SEO und Vertrauen
Was eine Website kosten kann und wie Sie das Budget planen, erklären wir in Was kostet eine Website für Handwerker?.
Punkt 7 — Rechtliches und Vertrauen
Ohne rechtliche Basis und Vertrauen hilft der beste Inhalt wenig.
Checkliste Recht & Vertrauen:
• Sichtbarer Link zum Impressum und zur Datenschutzerklärung im Footer
• DSGVO-konformes Cookie-Banner, falls Tracking oder externe Dienste eingesetzt werden
• Logos von Partnern, Innungen, Zertifikaten (z. B. Meisterbetrieb)
• Echte Kundenbewertungen (Google, ProvenExpert) verlinken, keine Fake-Reviews
Eine ausführliche Anleitung finden Sie in unserem Artikel Checkliste: Rechtssichere Handwerker-Website.
Fazit — Mit der Checkliste Schritt für Schritt zur besseren Website
Wenn Ihre Handwerker-Website alle Punkte dieser Checkliste erfüllt, finden Interessenten schnell die wichtigsten Infos, sehen reale Arbeiten und können Sie unkompliziert kontaktieren. Das erhöht die Chance deutlich, dass aus Besuchern echte Anfragen und Aufträge werden — ganz ohne teure Portale oder komplizierte Online-Werbung.
Nächste Schritte: Gehen Sie Ihre eigene Website anhand dieser Checkliste durch. Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung brauchen — schreiben Sie mir. Ich helfe Handwerksbetrieben, eine Website aufzubauen, die wirklich Anfragen bringt.
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